FACHLICH WEITERBILDEN FÜR MEHR ERFOLG. Hauptziel der Qualifizierung von Mitarbeitern für den verfahrenstechnischen Industrieanlagen- und Kraftwerksbau ist die langfiristige Sicherung von Fachkräften. Die Fachkräfte dieser Branchen haben bisher ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Laufe ihres Berufslebens in der Projektarbeit anwendungsbereit vertieft oder neu entwickelt. Die Ergebnisse dieser spontanen und zufälligen Lern- und Erfahrungsprozesse waren individuell sehr differenziert. Das Erlangen einer umfassenden Fachkompetenz vollzog sich kaum vorhersagbar und oft über einen sehr langen Zeitraum hinweg. Zudem behindert diese Art der Wissensvermittlung die produktive Arbeitsleistung der im Unternehmen vorhandenen Fachkräfte.
Bedingt durch die derzeitige und langfristig gesicherte sehr gute Auftragslage im Anlagenbau kann der teilweise eklatante Fachkräftemangel, mit den bisherigen Qualifizierungsmethoden nicht behoben werden.
Es werden der generalistische Überblick und die erforderlichen Detailkenntnisse über den Gesamtprozess der Planung und Errichtung verfahrenstechnischer Anlagen vermittelt. Durch eine strukturierte Qualifizierung wird der Transfer von Fachwissen auf einen kalkulierbaren Zeitraum verkürzt, so dass sich eine ausgereifte Fachkompetenz schneller herausbilden kann und somit geeignetes Personal früher als bisher zur Verfügung steht. Dem Mangel an Fachkräften wird somit gezielt entgegengewirkt.
Berufseinsteiger können sich mit dieser Qualifizierung in kürzester Zeit ein umfangreiches Basiswissen aneignen und sind unmittelbar danach in der Lage, zur Erfüllung von Aufgaben aus dem gesamten Spektrum eingesetzt zu werden. Der „Sprung in’s kalte Wasser“ entfällt, da die erforderlichen Arbeitsabläufe und Begriffe bekannt sind.
Berufserfahrene, die Fachkompetenzen in ausgewählten Bereichen des Anlagenbaus besitzen, erlangen Kenntnisse aus den anderen Bereichen. Sie sind dadurch in der Lage, ihre bisherigen Aufgaben in einer neuen Qualität auszuführen und sind universeller einsetzbar.